Kompressoren VON BAUER liefern Stickstoff für die Nickelgewinnung auf Madagaskar

Nahe Toamasina im Nordosten von Madagaskar befindet sich einer der weltweit größten Abbaugebiete für ­Nickel und Kobalt. Das Erzvorkommen wird auf 125 Millionen Tonnen geschätzt. Nach der Förderung wird das Rohgestein über eine 220 km lange Pipeline zur Raffinerie transportiert und durchläuft vor Ort einen vielstufigen ­hydrometallurgischen Verarbeitungsprozess. Das Endprodukt sind Barren aus den für die industrielle Produktion essentiellen Metallen Nickel und Kobalt. Im Rahmen des Raffinierungsprozesses kommen sogenannte Autoklaven zum Einsatz.

Der von BAUER verdichtete Stickstoff dient dabei als Spülgas für ­unterschiedlichste Rohrleitungssysteme. Die Verdichtung des aus Membranen an­gelieferten Stickstoff erfolgt über vier leistungsstarke Industrieverdichter von BAUER des Typs GIB 26.8-160. Der Stickstoff, der mit 10 bar Ansaugdruck in den Verdichter gelangt, wird auf einen Betriebsdruck von 59 bar endverdichtet. Jeder einzelne Verdichter erzeugt pro Stunde 1.224 m³ verdichteten Stickstoff für die Autoklaven. Hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturen stellen auf der Tropeninsel für die eingesetzte Technik eine große Herausforderung dar, denen die extrem robusten und bekannt langlebigen Verdichteranlagen von BAUER allerdings ohne Probleme gewachsen sind.

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