BAUER schützt vor Radioaktivität

Die Tübinger Universität setzt jetzt in ihrem Bereich Nuklearmedizin bei der Neutralisierung von radioaktiv kontaminierter Luft auf gasdichte Heliumverdichter von BAUER. 

Hochmodernen bildgebenden Verfahren wie Positronen-Emissions-Tomografen/Computertomografen, kurz PET/CT, geben Ärzten insbesondere in der Tumordiagnostik ein hervorragendes Werkzeug an die Hand. Dazu werden für Diagnosezwecke in einer sogenannten „heissen Zelle“ zuckerbasierte Radionukleide als sogenannte Biomarker hergestellt, deren Verteilung im Körper des Patienten Rückschlüsse auf kranke Gewebsstrukturen ermöglichen. Die Problematik: Bei deren Herstellung entstehen flüchtige radioaktive Stoffe, die die Luft in der heissen Zelle radioaktiv kontaminieren. Dank der sehr kurzen Halbwertzeit klingt die Strahlung aber schnell ab. Bis dahin darf die kontaminierte Luft allerdings nicht nach außen gelangen, sondern wird bis zum Abklingen in Hochdruckspeichern zwischengelagert. Die Verdichtungsarbeit leistet ein gasdicht gekapselter Heliumverdichter, der das Gas auf 200 bar verdichtet. Eine identische zweite Anlage sorgt für die notwendige Redundanz bei anstehenden Wartungsarbeiten. 

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