Flushing – Gaszirkulation zum Kühlen des Bauteils
FM 1 – Das neue Modul für die Gasspülung
Die Gasspülung (Flushing), auch unter Druck, ermöglicht einen beschleunigten Wärmeabtransport aus dem Bauteil und somit eine verkürzte Zykluszeit. Dazu werden am Werkzeug 2 Injektoren benötigt, einer wie gewöhnlich für die Gasinjektion, ein zweiter um das Bauteil unter Druck mit Stickstoff zu spülen. Das BAUER Flushing Modul kann auch nachträglich integriert werden. Die Einstellung der Druckwerte und Prozessdaten erfolgen im Steuerpult. Pro Kanal ist ein Flushing Modul notwendig.

1) Prozess
Zwei Injektoren im Werkzeug ermöglichen die Gasspülung
Gas Injektion durch Injektor 1 (wie bei der konventionellen Gasinjektion).
Hier kann auch ein Druck-/Zeitprofil abgefahren werden.
Automatisches Umschalten auf Injektor 2
Nun wird das Gas durch Injektor 2 eingeleitet undströmt durch Injektor 1 ab. Die Durchflussmenge ist einstellbar.
2) Interface
Kommunikation zwischen Flushing Modul (FM 1) und dem Steuerpult (FCC 5)
Das Flushing Modul wird zwischen Steuerpult und Werkzeug eingebunden.
Die Programmierung des Druck-/Zeitprofils erfolgt weiterhin im Steuerpult. Dieses ist elektrisch und pneumatisch mit dem Flushing Modul verbunden.
Technische Daten Flushing Module 1
| Durchflussmenge: |
Manuell einstellbar |
| Max. Eingangsdruck: |
350 bar |
| Filter: |
40 µm |
| Abmessungen (L × B × H): |
390 × 350 × 420 mm |
| Gewicht: |
25 kg |
Das Verfahren ist durch eine Lizenzvereinbarung zwischen BAUER COMPRESSEURS SAS und der LINDE AG patentrechtlich abgedeckt.
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