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20. April 2004

Neuer Weltrekord im Langstreckentauchen

Neuer Weltrekord im Langstreckentauchen
 
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Während sich zwei Taucher im Wasser befanden, machten sich die nächsten beiden bereits startklar
 
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34 Stunden befanden sich die Taucher an Bord dieses Pontons, von dem aus sie abwechselnd durch die Mecklenburger Seenplatte tauchten
 
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Für volle Tauchflaschen sorgte der BAUER MARINER 320
 
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Neuer Weltrekord im Langstreckentauchen
Hunderte von Menschen sahen zu, wie die frischgebackenen Weltrekordler in Plau am See aus dem Wasser kletterten

Bericht von Meike Carstensen

Andreas Heidenreich, Danny Voigt, Torsten Busch, Rene Marr, Rene Grove und Jörg Grohmann tauchten innerhalb von 32 Stunden 33 Kilometer weit. Dass der Rekord überhaupt gelungen ist, verdanken die Sechs in erster Linie ihrem unglaublichen Enthusiasmus, denn die Veranstaltung war begleitet von Pleiten, Pech und Pannen.

Das Chaos begann am Freitagvormittag. Teamleader Ralf Baumann bekam von der Guiness-Buch-Redaktion die Nachricht, dass es bereits einen Rekord im Langstreckentauchen gäbe. Ein Taucher sei innerhalb von 16 Stunden im Ärmelkanal 66 Kilometer getaucht. Um diesen Rekord zu toppen, müsse man entweder schneller sein oder weiter tauchen.

Beides erschien den Mecklenburgern unmöglich. Schließlich sind sie alle keine Profis, sondern lediglich ambitionierte Freizeittaucher. Kurzfristig überlegten sie, mit Scootern zu tauchen, verwarfen die Idee aber schnell wieder. Stattdessen beschlossen sie, die Veranstaltung wie geplant durchzuführen, egal, ob es dafür einen Eintrag im Guiness-Buch gebe oder nicht.

Am Sonnabendmorgen um fünf Uhr startete der Ponton, auf dem sich die sechs Taucher, Helfer sowie der Kompressor zum Befüllen der Tauchflaschen befanden. Begleitet wurden sie von mehreren Versorgungsbooten. Von Waren an der Müritz aus ging es auf die 33 Kilometer lange Strecke durch den Eldenburger Kanal, den Kölpinsee und den Fleesensee, den Malchower See und den Petersdorfer See in den Plauer See.

Schon nach ein paar Kilometern passierte die nächste Katastrophe: Teamleader Ralf Baumann musste bei seinem dritten Tauchgang aufgrund von Krämpfen in den Beinen aufgeben. Für ihn sprang Danny Voigt ein. Der 22-jährige war eigentlich nur als Ersatz- und Sicherungstaucher vorgesehen, beschloss aber jetzt, Baumanns Part zu übernehmen, um die Veranstaltung nicht zu gefährden.

Im Laufe des Tages ließen die Kräfte der Taucher merklich nach. In Staffeln schwimmend, hatten sie zwischen zwei Tauchgängen nur ein bis anderthalb Stunden Zeit zur Erholung. Nach sie sich bereits am Sonnabend um vier Uhr morgens getroffen hatten, waren sie abends alle durchgefroren und übermüdet.

Trotzdem machten sie in der Nacht sogar noch Zeit gut. "Ich hab eine Stunde geschlafen", erzählt Jörg Grohmann. "Anschließend hab ich gedacht, ich könnte nie wieder aufstehen. Aber fünf Minuten später war ich schon wieder ganz heiß drauf, zurück ins Wasser zu kommen."

Wind und Strömung

Auch ohne ihren Teamleader motivierten sich die sechs Mecklenburger und peitschten sich so gegenseitig in Richtung Plau. Besonders hart waren die letzten Stunden, in denen ein kalter Wind aufkam und die Orientierung in der Strömung immer schwieriger wurde. Zum Sorgenkind entwickelte sich Ersatzmann Danny Voigt. Der jüngste im Team war nicht nur völlig durchgefroren, sondern wurde außerdem auch noch seekrank. Mit letzter Kraft schaffte er es, seinen zwölften und letzten Tauchgang zu absolvieren.

Als Danny aus dem Wasser kam, war bereits Land in Sicht. Am Ufer standen Hunderte von Schaulustigen, die "ihre" Helden in Empfang nehmen wollten.

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Die Sicht der Taucher

Hier könnt ihr einen Bericht von Rene Grove als PDF-Datei downloaden, in dem er den Rekord aus sicht der Taucher schildert.

Unterstützt von BAUER KOMPRESSOREN

Die sechs Tauchen wurden von BAUER KOMPRESSOREN mit viel "Atemluft" unterstützt. Diese lieferte ein MARINER 320 – der leistungsstärkste tragbare Kompressor weltweit!

Neuer Weltrekord im Langstreckentauchen
BAUER KOMPRESSOREN unterstützte die sechs Taucher

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